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Ideen und Praktiken für die agile Organisation von morgen

Fach­bei­trä­ge und Neu­ig­kei­ten

Bernd Oestereich

KI als sozi­al-kom­­mu­­ni­­ka­­ti­­ver Akteur

Wenn KI nicht mehr nur Daten ver­ar­bei­tet oder Tex­te erzeugt, son­dern kom­mu­ni­ziert, ver­än­dert sich ihre Rol­le grund­le­gend. In die­sem Ver­ständ­nis ist KI kein Werk­zeug mehr, das Men­schen bedie­nen, son­dern ein sozi­al-kom­­mu­­ni­­ka­­ti­­ver Akteur, mit dem Men­schen inter­agie­ren. Die KI stellt Rück­fra­gen, schlägt Alter­na­ti­ven vor, argu­men­tiert, wider­spricht, struk­tu­riert Gesprä­che oder simu­liert unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven. Sie wird damit zu einem akti­ven Teil von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zes­sen.

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Bernd Oestereich

KI-Nut­­zungs­­s­tu­­fen – Vom Werk­zeug zur kom­mu­ni­ka­ti­ven Rol­le

Ein zen­tra­les Miss­ver­ständ­nis in vie­len Orga­ni­sa­tio­nen besteht dar­in, KI wei­ter­hin aus­schließ­lich als Werk­zeug zu betrach­ten – also als etwas, das Men­schen bedie­nen, steu­ern und kon­trol­lie­ren, ähn­lich wie Text­ver­ar­bei­tung, Tabel­len­kal­ku­la­ti­on oder Maschi­nen. Die­ses Ver­ständ­nis greift jedoch spä­tes­tens dann zu kurz, wenn KI nicht mehr nur Infor­ma­tio­nen lie­fert, son­dern kom­mu­ni­ziert, Vor­schlä­ge macht, Ent­schei­dun­gen vor­be­rei­tet oder selbst­stän­dig han­delt. Ab die­sem Punkt ver­än­dert sich nicht nur die Arbeit, son­dern auch die Ver­ant­wor­tungs­lo­gik der Orga­ni­sa­ti­on.
Des­halb schla­gen wir hier als Dis­­kus­­si­ons- und Gestal­tungs­grund­la­ge die in

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Bernd Oestereich

Gän­gi­ge Miss­ver­ständ­nis­se über KI – und war­um sie uns in die Irre füh­ren

Kaum ein tech­ni­sches The­ma wird der­zeit so inten­siv dis­ku­tiert wie Künst­li­che Intel­li­genz. Gleich­zei­tig wird kaum ein The­ma so häu­fig miss­ver­stan­den. In Orga­ni­sa­tio­nen zeigt sich das beson­ders deut­lich: Erwar­tun­gen, Hoff­nun­gen und Ängs­te gegen­über KI beru­hen oft auf Vor­stel­lun­gen, die aus der Welt klas­si­scher Soft­ware stam­men. Genau dort liegt das zen­tra­le Pro­blem. Denn KI funk­tio­niert grund­le­gend anders als das, was Orga­ni­sa­tio­nen über Jahr­zehn­te hin­weg gelernt haben zu steu­ern, zu pla­nen und zu kon­trol­lie­ren.

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Bernd Oestereich Claudia Schröder

Pod­­cast-Bei­­trä­­ge von Ralf Metz über Kol­le­gia­le Füh­rung

Unser Geschäfts­kol­le­ge Ralf Metz von me&me aus Zürich stellt in sei­nem Pod­cast Zukunfts­pio­nie­re (den er mit Danie­la Dol­lin­ger betreibt) regel­mä­ßig Men­schen aus Orga­ni­sa­tio­nen vor, die mutig als Pio­nier die Arbeits­welt ver­än­dern.

Dabei sind immer wie­der Men­schen und Berich­te aus Orga­ni­sa­tio­nen, die mit unse­rem Modell der Kol­le­gia­len Füh­rung auch prak­tisch erfah­ren sind. Bei­spiels­wei­se Dr. Chris­ti­an Gey­er, fach­li­che Vor­stand des Sozi­al­un­ter­neh­mens Bat­hil­dis­heim in der 46. Fol­ge.

Des­we­gen möch­ten wir hier ein­mal auf die­sen inter­es­san­ten Pod­cast hin­wei­sen.

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Bernd Oestereich

Ist Agi­li­tät (agi­le Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung) am Ende?

In den letz­ten Mona­ten hör­te ich immer mal wie­der die Fra­ge, ob Agi­li­tät bzw. agi­le Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung jetzt am Ende sei. Oder geschei­tert. Weil es wohl bei eini­gen nicht funk­tio­niert hat und sie zurück wol­len. Oder weil eini­ge jetzt die nächs­te Sau haben, die sie durchs Dorf trei­ben kön­nen.

Mei­ne kur­ze Ant­wort dar­auf: Bull­shit! Hier riecht es ziem­lich nach Miss­ver­ständ­nis­sen. Hier­zu möch­te ich kurz vier Punk­te benen­nen.

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Bernd Oestereich

Grund­prin­zi­pi­en kol­le­gia­ler Füh­rung und agi­ler OE

Das Modell der Kol­le­gia­len Füh­rung basiert auf einer Rei­he von Grund­prin­zi­pi­en, die sich teil­wei­se gegen­sei­tig stüt­zen, sowie einer Rei­he von Werk­zeu­gen und For­ma­ten, mit denen die Umset­zung der Prin­zi­pi­en typi­scher­wei­se gut gelingt.

In einem kur­zen, zehn­mi­nü­ti­gen Erklär­film gibt Bernd Oes­te­reich eine Über­sicht dar­über mit Hil­fe einer Mind­map. Der Erklär­film rich­tet sich an qua­li­fi­zier­te sys­te­mi­sche Orga­ni­sa­ti­on­be­glei­te­rin­nen, die mit dem The­ma ver­traut sind.

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Bernd Oestereich

Ein Gehalts­mo­dell für agi­le und kol­le­gi­al geführ­te Orga­ni­sa­tio­nen

Die Anfor­de­run­gen an Gehalts­mo­del­le haben sich in den letz­ten Jah­ren rapi­de ent­wi­ckelt. Agi­le und kol­le­gi­al geführ­te Orga­ni­sa­tio­nen ver­fü­gen meis­tens über dif­fe­ren­zier­te Rol­len und ein ent­spre­chen­des Rol­­­len- und Kar­rie­re­mo­dell, was es auch im Gehalts­mo­dell zu berück­sich­ti­gen gilt. Arbeits- und Ver­trags­kon­tex­te wie bspw. Home­of­fice haben sich seit Coro­na ver­än­dert. Außer­dem haben sich Leis­tungs­be­reit­schaft und Kar­rie­re­war­tun­gen gesell­schaft­lich ver­än­dert, vor allem dort, wo es Fach­kräf­te­man­gel gibt.  Der nach­fol­gen­de Erklär­film baut auf dem Bei­trag zum Rol­­­len- und Kar­rie­mo­dell auf und stellt wich­ti­ge Ele­men­te eines moder­nen

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Bernd Oestereich

Ein Rol­­len- und Kar­rie­re­mo­dell für agi­le und kol­le­gi­al geführ­te Orga­ni­sa­tio­nen

Der Zweck des Rol­­­len- und Kar­rie­re­mo­dells ist es, Mit­ar­bei­ten­den zu ihrer intrin­si­schen Moti­va­ti­on inhalt­lich, mate­ri­ell und sozi­al pas­sen­de Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten zu geben. Agi­le Orga­ni­sa­tio­nen wie­der­um zeich­nen sich meis­tens dadurch aus, dass sie über ein dif­fe­ren­zier­tes Rol­len­mo­dell ver­fü­gen. In dem nach­fol­gen­den Erklär­film klä­ren wir wich­ti­ge Begrif­fe und stel­len ein Rol­­­len- und Kar­rie­re­mo­dell für agi­le und kol­le­gi­al geführ­te Orga­ni­sa­tio­nen vor.

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Bernd Oestereich

Agi­le Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung: Wie wer­den die Betei­lig­ten über den Ablauf infor­miert?

Die Kom­mu­ni­ka­ti­on von Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lungs­vor­ha­ben wirft immer wie­der zahl­rei­che Fra­gen auf. Jede Ankün­di­gung von Ver­än­de­run­gen löst vie­le Fra­gen bei den Mit­ar­bei­ten­den aus, ver­un­si­chert oder wird gar nicht mehr ernst genom­men. Als Orga­ni­sa­ti­ons­be­glei­ter habe ich immer wie­der unter­schied­li­che Vor­ge­hens­wei­sen und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien aus­pro­bie­ren las­sen. In die­sem Bei­trag möch­te ich über eine ein­fa­che und mini­ma­lis­ti­sche Stra­te­gie berich­ten.

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Claudia Schröder

Reif für die Trans­for­ma­ti­on? Gedan­ken gegen die Kli­­ma-Ago­­­nie

Die kom­men­de Bun­des­tags­wahl ist für mich ein Anlass, auf die Par­tei­en und ihr Per­so­nal zu schau­en, ob sie den kom­ple­xen und trans­for­ma­ti­ven Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit auch mit kom­ple­xen und sys­tem­ver­än­dern­den Ant­wor­ten ent­ge­gen­tre­ten und wie wir als Bür­ge­rin­nen unse­rer­seits das poli­ti­sche Sys­tem mehr in die Ver­ant­wor­tung neh­men kön­nen.

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Bernd Oestereich

Wie ent­wi­ckelt sich Hal­tung?

Aus­ge­hend von einem Gespräch/­­Po­d­­cast-Bei­­trag mit Mar­tin Per­man­tier (Autor des Buches “Hal­tung ent­schei­det”) möch­te ich in die­sem Blog­bei­trag ein paar Gedan­ken zu der Fra­ge tei­len, ob bestimm­te Hal­tun­gen für eine agi­le Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung not­wen­dig sind und wie die­se dann ent­ste­hen kön­nen.

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Foto: Von Gajus, Sshutterstock 200797052
Bernd Oestereich

Nach der Agi­li­tät: Inte­gra­li­tät

In der Pro­­dukt- und Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung ist Agi­li­tät das Schlag­wort der Zeit, ein popu­lä­res Mit­tel, den Tay­lo­ris­mus zu trans­for­mie­ren und ein Tur­bo für den Kapi­ta­lis­mus. Ange­sichts der den Pla­ne­ten bedro­hen­den Kata­stro­phen däm­mern uns jedoch all­mäh­lich die gesell­schaft­lich weit­ge­hend unkon­trol­lier­ten Aus­wir­kun­gen des Kapi­ta­lis­mus. Um die­se ein­zu­däm­men oder zu hand­ha­ben, reicht Agi­li­tät allei­ne nicht aus, son­dern ist um Inte­gra­li­tät zu ergän­zen.

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Bernd Oestereich Claudia Schröder

Wie ent­wi­ckelt sich Hal­tung?

Aus­ge­hend von einem Gespräch/­­Po­d­­cast-Bei­­trag mit Mar­tin Per­man­tier (Autor des Buches “Hal­tung ent­schei­det”) möch­te ich in die­sem Blog­bei­trag ein paar Gedan­ken zu der Fra­ge tei­len, ob bestimm­te Hal­tun­gen für eine agi­le Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung not­wen­dig sind und wie die­se dann ent­ste­hen kön­nen.

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Bernd Oestereich

Das kol­le­gia­le Kreis­mo­dell am Bei­spiel der Gil­de

Als Gil­de ent­wi­ckeln wir nicht nur das The­ma Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung wei­ter und prä­sen­tie­ren uns gegen­über dem Markt damit, son­dern wir sind auch selbst ein Labor der Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on und bei­spiels­wei­se in Krei­sen orga­ni­siert. Und so fin­det sich auf unse­rer Home­page auch eine ent­spre­chen­de Visua­li­sie­rung unse­res Kreis­mo­dells. In die­sem Bei­trag berich­te ich über aus­ge­wähl­te Erfah­run­gen und Ein­sich­ten aus den letz­ten 12 Mona­ten zu die­sem Kreis­mo­dell.

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Bernd Oestereich

Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on in Kri­sen­zei­ten

„In der Kri­se beweist sich der Cha­rak­ter“, wuss­te schon Hel­mut Schmidt, und wie dyna­mikro­bust und agil eine Orga­ni­sa­ti­on ist, lässt sich in Kri­sen­zei­ten ein­fa­cher beob­ach­ten, als bei eitel Son­nen­schein. Wobei ver­mut­lich unter­schie­den wer­den soll­te, ob eine Orga­ni­sa­ti­on eine agi­le Ent­wick­lung gera­de erst begon­nen hat, mit­ten drin steckt oder die­se schon eta­bliert hat.

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Bernd Oestereich

War­um uns die Gil­de ein Anlie­gen ist

War­um unter­stüt­zen wir (Clau­dia Schrö­der, Bernd Oes­te­reich) die Gil­de, über­tra­gen ihr Tei­le unse­rer Werk­statt für kol­le­gia­le Füh­rung wie bspw. die Bera­te­rin­nen­lis­te und unse­re Alum­ni­ver­an­stal­tun­gen und nut­zen die Gele­gen­heit, uns aus dem Fokus zu neh­men?

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Bernd Oestereich Claudia Schröder

Blog­se­rie Bau­stei­ne agi­ler OE (Teil 5): Struk­­tur- und Pro­zess­si­cher­heit

Im fünf­ten und letz­ten Teil die­ser Blog­se­rie geht es um die inne­re und äuße­re Sicher­heit in den Pro­zes­sen, Struk­tu­ren und Rah­men­be­din­gun­gen der Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on. Unsi­cher­hei­ten in die­sen Berei­chen erhö­hen die Wahr­schein­lich­keit für Miss­ver­ständ­nis­se und Kon­flik­te oder füh­ren eine Orga­ni­sa­ti­on mehr in eine über­for­dern­de Selbst­über­las­sung statt in eine Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on. Da unser Ansatz der kol­le­gi­al geführ­ten agi­len Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung nicht dar­auf basiert, ein bestehen­des Füh­rungs­sys­tem schlag­ar­tig kom­plett durch ein neu­es zu erset­zen, ist die Fra­ge­stel­lung der Koexis­tenz und Abgren­zung ver­schie­de­ner Füh­rungs­sys­te­me rele­vant. Wir unter­schei­den

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Bernd Oestereich Claudia Schröder

Blog­se­rie Bau­stei­ne agi­ler OE (Teil 4): Dia­lo­gi­sche Pro­zess­ent­wick­lung

Nach­dem wir im letz­ten (drit­ten) Teil die­ser Blog­se­rie über das Sog­prin­zip (Pull-Prin­­­zip) geschrie­ben hat­ten, ver­tie­fen wir hier den Pro­zess des Ver­ant­wor­tungs­über­gan­ges vom Prin­zip Füh­rungs­kraft zum neu­en Prin­zip Füh­rungs­ar­beit. Im Rah­men einer kol­le­gi­al geführ­ten Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung zie­hen sich Kol­le­gin­nen schritt­wei­se Ver­ant­wor­tungs­be­rei­che. Damit dies gut funk­tio­niert, brau­chen alle Betei­lig­ten einer­seits Klar­heit, wer für was ver­ant­wort­lich ist und zum ande­ren einen ver­trau­ens­bil­den­den Pro­zess für den Wech­sel von Ver­ant­wor­tung vom alten ins neue Füh­rungs­sys­tem. Ein wich­ti­ges Werk­zeug ist dabei die Dele­ga­ti­ons­ma­trix (sie­he Abbil­dung). In die­ser

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Kei­ne wei­te­ren Bei­trä­ge vor­han­den