Icon Werkstatt für Kollegiale Führung
Werkstatt für kollegiale Führung
Ideen und Praktiken für die agile Organisation von morgen

Mikro-Trai­­nings: Kom­mu­ni­ka­ti­ve Grund­fer­tig­kei­ten für Orga­ni­sa­tio­nen

Mit­ar­bei­ten­de benö­ti­gen kom­mu­ni­ka­ti­ve Grund­fer­tig­kei­ten, um Anlie­gen, Fra­gen, Ideen und Span­nun­gen eigen­ver­ant­wort­lich, klar und kon­struk­tiv zu klä­ren. Das gilt längst nicht mehr nur für Orga­ni­sa­tio­nen mit fla­chen Hier­ar­chien oder aus­ge­präg­ter Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on – son­dern für alle, die in einer zuneh­mend dyna­mi­schen und KI-gepräg­ten Arbeits­welt hand­lungs­fä­hig blei­ben wol­len.

Wo Ler­nen sys­te­ma­tisch ver­an­kert ist – in regel­mä­ßi­gen Feed­back-Schlei­fen, Retro­spek­ti­ven und im offe­nen Aus­tausch über das, was gut funk­tio­niert und das, was (noch) nicht gelingt – ent­steht Raum für Ver­trau­en, Ent­wick­lung und Inno­va­ti­on. 

In kom­pak­ten 2,5‑stündigen Mikro-Trai­nings wer­den ver­schie­de­ne zen­tra­le kom­mu­ni­ka­ti­ve Fer­tig­kei­ten pra­xis­nah ein­ge­übt. Die Teil­neh­men­den stär­ken ihre Fähig­keit, Feed­back wirk­sam zu geben und zu nut­zen, Refle­xi­ons­räu­me aktiv zu gestal­ten und neue Arbeits­wei­sen gemein­sam wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

Der Erfolg von Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on hängt maß­geb­lich von der geleb­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Lern­kul­tur eines Unter­neh­mens ab. Wo Ver­ant­wor­tung ver­teilt wird, müs­sen Bedürf­nis­se, Anlie­gen und Span­nun­gen auf der jewei­li­gen Ebe­ne der Orga­ni­sa­ti­on, der Teams und der ein­zel­nen Mit­ar­bei­ten­den früh­zei­tig sicht­bar und klär­bar sein. Eine belast­ba­re Gesprächs- und Kon­flikt­kul­tur ent­steht, wenn Mit­ar­bei­ten­de die in der Lage sind, Span­nun­gen eigen­ver­ant­wort­lich und kon­struk­tiv zu bear­bei­ten.

Eine sol­che Kul­tur ent­steht nicht von selbst. Orga­ni­sa­ti­ons­mit­glie­der benö­ti­gen Wis­sen, Übung und Sicher­heit im Umgang mit Metho­den, die Feed­back ermög­li­chen, Refle­xi­on för­dern und gemein­sa­mes Ler­nen unter­stüt­zen. Erst wenn Ler­nen sys­te­ma­tisch in den Arbeits­all­tag inte­griert ist, kann Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on sta­bil wir­ken – und bei­spiels­wei­se auch KI sinn­voll als ler­nen­des Instanz ein­ge­bun­den wer­den.

Eine geleb­te Feed­back-Kul­tur wirkt dabei nach­weis­lich gesund­heits­för­dernd: Mit­ar­bei­ten­de erle­ben mehr Klar­heit, psy­cho­lo­gi­sche Sicher­heit und Hand­lungs­spiel­raum. Span­nun­gen und Kon­flik­te wer­den früh­zei­tig wahr­ge­nom­men und bear­bei­tet, bevor sie eska­lie­ren, Ener­gie bin­den oder krank machen. Das redu­ziert Rei­bungs­ver­lus­te und stärkt die indi­vi­du­el­le Selbst­wirk­sam­keit.

Die modu­lar auf­ge­bau­te Fort­bil­dungs­rei­he umfasst eine Viel­zahl auf­ein­an­der abge­stimm­ter Online-Mikro-Trai­nings. In die­sen ler­nen und üben die Teil­neh­men­den essen­ti­el­le kom­mu­ni­ka­ti­ve Grund­fer­tig­kei­ten, mit denen Teams und Orga­ni­sa­tio­nen kol­le­gia­le Füh­rung, Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on und kon­ti­nu­ier­li­ches Ler­nen wirk­sam gestal­ten kön­nen.

Das Kon­zept des Kol­le­gia­len Ler­nens ist didak­tisch so ange­legt, dass das Erlern­te unmit­tel­bar im Arbeits­all­tag erprobt wird – in rea­len Situa­tio­nen, mit ech­ten Anlie­gen und kon­kre­ten Her­aus­for­de­run­gen. So ent­steht nach­hal­ti­ger Trans­fer: Ler­nen bleibt nicht im Semi­nar­raum, son­dern wird Teil der orga­ni­sa­tio­na­len Pra­xis.

(sie­he Gra­fik).

Die Mikro-Trai­nings bau­en didak­tisch auf­ein­an­der auf und sind in drei Aus­bau­stu­fen orga­ni­siert:

  • Basis (Fer­tig­kei­ten, die von Anfang an unbe­dingt gebraucht wer­den, bspw. Feed­back prak­ti­zie­ren)
  • Stan­dard (Fer­tig­kei­ten, die frü­her und spä­ter benö­tigt wer­den, bspw. Kon­flik­te früh­zei­tig erken­nen, iden­ti­fi­zie­ren und hand­ha­ben)
  • Erwei­tert (Fer­tig­kei­ten, die in beson­de­ren Situa­tio­nen, Rol­len oder Kon­tex­ten hilf­reich sind)

Die Unter­schei­dung der Aus­bau­stu­fen hilft Ihnen, mit grund­le­gen­den Ele­men­ten zu begin­nen, dann schritt­wei­se anspruchs­vol­le­re und wei­ter­füh­ren­de kom­mu­ni­ka­ti­ve Model­le, Fer­tig­kei­ten, Metho­den hin­zu­zu­neh­men und dann auch am spe­zi­fi­schen Bedarf Ihrer Orga­ni­sa­ti­on zu ori­en­tie­ren. 

So haben Sie die Mög­lich­keit, kon­ti­nu­ier­lich Ihr indi­vi­du­el­les kom­mu­ni­ka­ti­ves Kön­nen und Ver­hal­ten wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und an den jewei­li­gen Bedarf Ihres Arbeits­um­fel­des anzu­pas­sen.

Ziel­grup­pe sind Men­schen, die in ihren Orga­ni­sa­tio­nen kol­le­gia­le Füh­rungs- und Orga­ni­sa­ti­ons­prin­zi­pi­en anwen­den oder erpro­ben – sei es im Rah­men von Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on, Rol­len­mo­del­len oder ande­ren par­ti­zi­pa­ti­ven Arbeits­for­men.
Eben­so sind auch alle Mit­ar­bei­ten­den aus klas­si­sche­ren Orga­ni­sa­ti­ons­for­men will­kom­men, die eine trag­fä­hi­ge Feed­back-Kul­tur auf­bau­en oder stär­ken möch­ten.

Die Mikro-Trai­nings kön­nen eben­so als Inhouse-Ver­an­stal­tung gebucht wer­den. Neh­men Sie hier­zu per E‑Mail Kon­takt zu uns auf.

Wei­te­re Details fin­den Sie in unse­ren FAQs (sie­he unten) oder in unse­rem Buch Orga­ni­siert euch ein­fach.

Basis Teil 1: Akti­ves Zuhö­ren und Ich-Bot­schaf­ten

In den drei Online-Mikro-Trai­nings die­ses 1. Basis­teils ler­nen und üben Sie alle grund­le­gen­den kom­mu­ni­ka­ti­ven Grund­fer­tig­kei­ten, um Anlie­gen, Ideen und Fra­gen im Team und mit ande­ren klä­ren zu kön­nen und Ihren eige­nen kon­gru­en­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stil wei­ter zu ent­wi­ckeln.

Basis Teil 1 ist Vor­aus­set­zung, um am Basis Teil 2 teil­neh­men zu kön­nen.
  • Kom­mu­ni­ka­ti­ve Grund­la­gen
  • Zuhö­ren und Hin­hö­ren
  • Kom­mu­ni­ka­ti­ve Bot­schaf­ten

Basis Teil 2: Feed­back geben und emp­fan­gen

Nach­dem Sie an Basis Teil 1 erfolg­reich teil­ge­nom­men haben, erwei­tern Sie Ihr kom­mu­ni­ka­ti­ves Hand­werks­zeug mit zwei inten­si­ven Online-Mikro-Trai­nings, in denen Sie die Unter­schie­de und Anwen­dungs­si­tua­tio­nen zwi­schen nied­rig­schwel­li­gen Arbeits­feed­back und Situa­ti­vem Feed­back ken­nen und prak­ti­zie­ren ler­nen.

Sie ler­nen essen­ti­el­le Theo­rie­schnip­sel ken­nen und gehen ers­te prak­ti­zie­ren­de Schrit­te in einer ver­trau­li­chen Ath­mo­sphä­re, die dazu ein­lädt, viel zu üben, gemein­sam aus­zu­pro­bie­ren und zu reflek­tie­ren.
 
  • Regel­mä­ßi­ges Arbeits­feed­back
  • Situa­ti­ves Feed­back

Stan­dard: Kon­flik­te früh­zei­tig erken­nen und hand­ha­ben

Sie haben bereits Metho­den und Prak­ti­ken zum The­ma Feed­back geben und erhal­ten ver­in­ner­licht und möch­ten ihre Kom­pe­ten­zen erwei­tern.

Ziel die­ser Mikro-Work­shops ist, früh­zei­tig begin­nen­de Kon­flik­te zu erken­nen und zeit­nah eigen­ver­ant­wort­lich hand­zu­ha­ben. Sie ler­nen Span­nun­gen und Kon­flik­te zu unter­schei­den, Kon­flik­te rasch zu erken­nen und zu ana­ly­sie­ren. Wel­che davon las­sen sich gut eigen­ver­ant­wort­lich hand­ha­ben und ab wann ist pro­fes­sio­nel­le Unter­stüt­zung hin­zu­zu­zie­hen?

Dane­ben ler­nen Sie Ihr indi­vi­du­el­les Kon­flikt­ver­hal­ten ken­nen und reflek­tie­ren die­ses in einer ver­trau­li­chen Grup­pen­grö­ße.

Vor­aus­set­zung Ihrer Teil­nah­me ist, dass Sie die Basis Tei­le absol­viert und bereits Feed­back prak­ti­zie­ren.
  • Kon­flik­te früh­zei­tig erken­nen
  • Kon­flik­te zeit­nah hand­ha­ben

Stan­dard: Psy­cho­lo­gi­sche Sicher­heit

In einem psy­cho­lo­gisch siche­ren Umfeld erle­ben Men­schen, dass sie ihre Ideen, Mei­nun­gen und Gefüh­le offen tei­len kön­nen, ohne Angst vor nega­ti­ven Kon­se­quen­zen oder Bewer­tun­gen zu haben.

Gera­de in Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­sen hin­zu Kol­le­gia­ler Füh­rung, Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on oder Rol­len­mo­del­le benö­ti­gen Par­ti­zi­pie­ren­de ein siche­res Lern­um­feld, um Ver­än­de­rungs­schrit­te gemein­sam zu ent­wi­ckeln und zu meis­tern.

Vor­aus­set­zung Ihrer Teil­nah­me ist, dass Sie die Basis Tei­le absol­viert und bereits Feed­back prak­ti­zie­ren.
  • Psy­cho­lo­gi­sche Sicher­heit ver­ste­hen und beob­ach­ten
  • Psy­cho­lo­gi­sche Sicher­heit aktiv för­dern

Fra­gen & Ant­wor­ten

Die Teil­nah­me an den Basis­mo­du­len ist Vor­aus­set­zung für alle wei­te­ren Aus­bau­stu­fen – was bedeu­tet das?

Ohne die prak­ti­sche Übung der Metho­den aus den Basis­mo­du­len wer­den Sie die nach­fol­gen­den Metho­den nicht gut adap­tie­ren kön­nen. Nur wenn die­se Grund­fer­tig­kei­ten wirk­lich gut sit­zen und ver­in­ner­licht sind, gelin­gen die dar­auf auf­bau­en­den.

Sie üben mit ande­ren Teil­neh­men­den und beein­träch­ti­gen auch deren Ler­nen, wenn Sie nicht über das glei­che Hand­werks­zeug ver­fü­gen. Des­we­gen kön­nen Sie mit den wei­te­ren Aus­bau­stu­fen erst wei­ter­ma­chen, wenn Sie voll­stän­dig alle Basis­mo­du­le absol­viert haben.

Ich kann ter­min­lich nicht an allen Modu­len teil­neh­men – was nun?

Dann kön­nen Sie ins­ge­samt nicht teil­neh­men. Soll­ten Sie kurz­fris­tig an einem Ter­min ver­hin­dert sein, bspw. wegen Krank­heit, und soll­te in einer ande­ren Ter­min­se­rie noch ein Platz frei sein, dann ver­su­chen wir Ihnen einen Ersatz­ter­min zu ermög­li­chen. 

Ich ver­fü­ge schon über gutes Wis­sen und Erfah­run­gen zum The­ma Feed­back-Kul­tur (Basis), kann ich gleich zu Stan­dard- oder Erwei­tert-The­men wech­seln?

Nein. Wir wis­sen nicht, was genau Sie in einem ande­ren Kon­text gelernt haben, wie weit das inhalt­lich über­ein­stimmt. Wir hät­ten dann in einer Lern­grup­pe mög­li­cher­wei­se unter­schied­li­che Ver­ständ­nis­se von Metho­den, Kon­zep­ten und Begrif­fen. Die Mikro-Modu­le sind so kom­pakt, weil sie eine ein­heit­li­che Grund­la­ge vor­aus­set­zen.

Ich möch­te wei­te­re Kolleg:innen mit­brin­gen, um gemein­sam zu ler­nen – ist das mög­lich?

Das ist grund­sätz­lich mög­lich und sogar wün­schens­wert, da dadurch Lern­part­ner­schaf­ten in der glei­chen Orga­ni­sa­ti­on gebil­det und ver­an­kert wer­den kön­nen. Zudem bie­ten wir einen Rabatt von 5 %, wenn Sie sich für die glei­chen Ter­mi­ne anmel­den.

Ich möch­te als Non-Pro­fit-Unter­neh­men oder selbst­zah­len­de Pri­vat­per­son teil­neh­men – gibt es eine Mög­lich­keit, zu einem redu­zier­te­ren Preis teil­zu­neh­men?

Bit­te neh­men Sie in die­sem Fall per E‑Mail Kon­takt mit auf.

Ich möch­te die­se Mikro-Work­shops für eine grö­ße­re Grup­pe als Inhouse-Ver­an­stal­tun­gen buchen – ist das mög­lich?

Ja, bit­te neh­men Sie in die­sem Fall per E‑Mail Kon­takt mit auf. 

Ich bin Alum­ni, hat­te die OE-Aus­bil­dung der Werk­statt für Kol­le­gia­le Füh­rung besucht: Kann ich zur Auf­fri­schung oder Aktua­li­sie­rung teil­neh­men?

Ja. Du kannst dich dann auch zu ein­zel­nen Modu­len anmel­den, wenn die maxi­ma­le Grup­pen­grö­ße dies zulässt. Bit­te nimm direkt Kon­takt mit uns auf. 

Ich bin Organisationsentwickler/in und gehö­re damit nicht ganz zur Ziel­grup­pe der Fort­bil­dungs­rei­he – kann ich trotz­dem teil­neh­men?

Bit­te neh­men Sie vor der Anmel­dung per E‑Mail Kon­takt mit uns auf. Prin­zi­pi­ell kön­nen Sie teil­neh­men, wir begren­zen die Anzahl der Organisationsberater:innen jedoch. Wir behal­ten uns auch vor, Anmel­dun­gen nicht anzu­neh­men, wenn die per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen nicht pas­sen.

Muss ich die Bücher vor­her gele­sen haben?

Nein, aber es ist unge­mein prak­tisch, zumin­dest eines unse­rer Bücher zu ken­nen, um mit den grund­le­gen­den Begrif­fen und Kon­zep­ten ver­traut zu sein.

Ist die Fort­bil­dungs­rei­he für Anfänger/innen geeig­net?

Ja. Wir star­ten mit dem Basis­kön­nen, das dann kon­ti­nu­ier­lich erwei­tert wird.