Werkstatt für kollegiale Führung
Ideen und Praktiken für die agile Organisation von morgen

„Führung ist zu wichtig, um sie nur Führungskräften zu überlassen.“

Bernd Oestereich hat 1998 die oose Innovative Informatik gegründet, war 12 Jahre deren Geschäftsführer, danach mitarbeitender Mehrheitsgesellschafter, initiierte 2012 die Reorganisation in ein kollegial-selbstgeführtes Unternehmen und verkaufte es 2014 an die MitarbeiterInnen.

Er ist Autor vieler, auch international verlegter und prämierter Fachbücher. Im Beraternetzwerk next U arbeitet er als Experte, Trainer und Coach für kollegial geführte Organisationen.

Jahrgang 1965, Dipl.-Ing., Unternehmer.

Werdegang
1991 – 1997 Angestellter Unternehmensberater u. a. bei Putz & Partner (Partner) und debis (leitender Berater).
1998Gründung und Alleingesellschafter der oose Innovative Informatik GmbH. Später Beteiligung an weiteren Unternehmen.
2006 - 2010Übergabe der Geschäftsführung an ausgewählte Mitarbeiter, um wieder mehr inhaltlich zu arbeiten.
2012Bernd Oestereich initiiert und begleitet oose als Hauptgesellschafter beim Veränderungsprozess, Führung statt mit Führungskräften vor allem durch kollegiale Führungsarbeit zu organisieren, so dass Führung integraler Bestandteil der Arbeit eines jeden Mitarbeiters wird.
2014 Bernd Oestereich verkauft seine Gesellschaftsanteile, oose ist nun in Form einer Genossenschaft zu 100% im Besitz der Mitarbeiter.
2015Bernd Oestereich bleibt Ehrenmitglied der Genossenschaft. Seine neue berufliche Heimat wird das kollegial organisierte Beraternetzwerk next U.

Arbeitsschwerpunkte
1995 - 2005Seine fachlichen Schwerpunkte waren zunächst Software-Engineering-Themen (Analyse, Design, UML, Modellierung, Anforderungen, Geschäftsprozesse, Vorgehensmodelle). Sein Buch "Analyse und Design mit der UML" wurde prämiert, in verschiedene Sprachen übersetzt (Englisch, Chinesisch) und gehört (in der mittlerweile 11. Auflage) immer noch zur Informatik-Standardliteratur.
1997 - 2010Bernd Oestereich hat sich früh für agile Softwareentwicklung (XP, Agiles Projektmanagement, Scrum, Kanban) begeistert und ist einer ihrer deutschsprachigen Pioniere. Sein letztes Buch zu diesem Thema erschien 2007.
2000 - heuteAusgehend von der Erkenntnis, dass auch Softwareprojekte meistens mehr soziale und kommunikative als technische Herausforderungen zu bewältigen haben, hat Bernd Oestereich immer wieder wichtige Impulse zu sozialen Themen und Soft Skills in die Branche gegeben. Lange bevor diese Themen in der Branche richtig anschlussfähig wurden.
2010 - heuteSeine aktuellen Arbeitsschwerpunkte sind Organisations- und Kulturentwicklung und die Begleitung und Beratung von Unternehmern und Geschäftsführungen. Darüber hinaus arbeitet er zu den Themen Innovationskultur, Design Thinking, Netzwerkorganisationen, Wertbildungsrechnung/BWL 2.0 und kollegiale Führung.

Aus- und Weiterbildungen
Gruppendynamik 1 (48 Stunden), Team Rosenkranz, München, 2001
Gruppendynamik 2 (40 Stunden), Team Rosenkranz, München, 2001
Transaktionsanalyse 1 (48 Stunden), Team Rosenkranz, München, 2001
Trainer Intensiv (40 Stunden), Team Rosenkranz, München, 2001
Systemische Strukturaufstellungen, Team Rosenkranz, 2002.
Heldenreise, Institut für Gestalt und Erfahrung, Franz Mittermair, 2003
Understanding Systems, Changing Epistemologies mit Humberto Maturana, Carl Auer Akademie, 2011
Theorie U und systemisches Labor mit Otto Scharmer, Carl Auer Akademie, 2011
Zukunftswerkstatt Theorie der Projektarbeit, GPM, 2012
Zukunftswerkstatt Komplexität und Ungewissheit, GPM, 2014
Affekt­lo­gik im Kon­flikt und in der Kon­flikt­be­ar­bei­tung, Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke, Prof. Dr. em. Luc Ciom­pi; Prof. Dr. Arist von Schlip­pe; Prof. Dr. Dr. h.c. Fried­rich Glasl; Rudi Ball­reich, 2015
Systemische Coachingausbildung bei "die coachingakademie" (Weiterbildung anerkannt vom DBVC, 21 Tage)

Bernd Oestereich hat zu allen seinen Themen jeweils als Trainer, Berater und Coach gearbeitet, auf dutzenden Konferenzen Vorträge, Keynotes, Pecha-Kuchas und Workshops gegeben, in vielen Fachorganisationen mitgewirkt (bspw. GI und GPM), Konferenzen mit-initiiert (bspw. interPM und SEACON) oder als Fachbeirat unterstützt, in einschlägigen Fach-Portalen gebloggt (bspw. Heise oder GPM) sowie viele Fachbücher, Artikel, Vorträge und Erklärvideos publiziert.